Definition
Eine Linie kann 150 mm/s anfordern, aber zu kurz sein, um sicher auf diese Geschwindigkeit zu beschleunigen und wieder abzubremsen. An Ecken begrenzt der Planer zusätzlich den Geschwindigkeitswechsel, damit die Mechanik keine unmögliche Sofortwendung ausführen muss. Diese Grenzen beeinflussen Zeit, Vibrationen und Ringing stark.
Der Begriff Jerk ist dialektabhängig. Marlin Classic Jerk beschreibt einen erlaubten unmittelbaren Geschwindigkeitswechsel; Klipper verwendet square_corner_velocity in einem anderen Look-ahead-Modell. Die Zahlen sind nicht gleichwertig und dürfen nicht zwischen Firmware-Familien kopiert werden.
Was in der Praxis wichtig ist
Kurze Bewegungen bleiben langsamer
Dichte Kurven und kleine Infill-Segmente erreichen ihren programmierten Vorschub möglicherweise nie.
Ecken teilen Geschwindigkeit
Look-ahead verbindet benachbarte Bewegungen und wählt eine sichere Übergangsgeschwindigkeit.
Begriffe unterscheiden sich
Marlin Jerk, Junction Deviation und Klipper Square Corner Velocity sind verwandt, aber keine austauschbaren Werte.
Beispiel im G-Code
Zwei Bewegungszustände
M204 P800 T1500
M205 X8 Y8
G1 X100 F9000Marlin-ähnliche Befehle setzen bevorzugte Beschleunigung und Classic-Jerk-Grenzen vor der Bewegung; Firmware und Hardware begrenzen das Ergebnis weiterhin.
Was dieser Viewer anzeigen kann
Der Viewer nutzt unterstützte M204/M205-Zustände und ein begrenztes Planermodell für eine realistischere Dauer als Strecke geteilt durch F. Das bleibt eine Schätzung, keine firmwareidentische Simulation.
Primärquellen
Diese Erklärung stützt sich auf Firmware-Dokumentation und direkt im G-Code sichtbare Angaben. Was die Maschine tatsächlich tut, hängt weiterhin von den Druckereinstellungen ab.