Definition

Ein Slicer druckt gewöhnlich eine oder mehrere geschlossene Wandschleifen um jeden Querschnitt und füllt den Rest mit lockeren oder massiven Mustern. Außenperimeter priorisieren sichtbare Oberfläche und Maßhaltigkeit; Innenperimeter verbinden sie mit dem Inneren. Massives oberes und unteres Infill schließt die Hülle.

Der Infill-Prozentsatz allein bestimmt die Festigkeit nicht. Wandzahl, Schichthaftung, Druckorientierung, Material und Lastrichtung können wichtiger sein. Merkmalsnamen stehen im G-Code meist als Slicer-Kommentare statt standardisierter Maschinenbefehle und unterscheiden sich zwischen Cura, PrusaSlicer, OrcaSlicer und anderen Exportern.

Was in der Praxis wichtig ist

Wände bilden die Hülle

Mehr Perimeter erhöhen oft Festigkeit und Dichtheit, ohne das gesamte Teil massiv zu machen.

Infill erfüllt mehrere Aufgaben

Es stützt Deckschichten, verbindet Wände und verändert Steifigkeit, Zeit und Materialverbrauch.

Kommentare kennzeichnen Merkmale

Dieselbe Geometrie kann als WALL-OUTER, External perimeter oder mit einem anderen Slicer-Namen bezeichnet sein.

Beispiel im G-Code

Slicer-Merkmalsmarkierungen

;TYPE:WALL-OUTER
G1 X40 E1.2
;TYPE:INFILL
G1 X60 Y20 E0.8

Die Semikolonzeilen sind Kommentare für Software; die nachfolgenden G1-Zeilen sind die tatsächliche Maschinenbewegung.

Was dieser Viewer anzeigen kann

In diesem Viewer

Der Viewer ordnet verbreitete Slicer-Kommentardialekte normalisierten Bewegungstypen zu, damit Wände, Infill, Stützen und andere Merkmale einheitlich geprüft werden können. Unbekannte Bezeichnungen bleiben im Quelltext sichtbar.

Primärquellen

Diese Erklärung stützt sich auf Firmware-Dokumentation und direkt im G-Code sichtbare Angaben. Was die Maschine tatsächlich tut, hängt weiterhin von den Druckereinstellungen ab.