Definition

Eine sichere Wechselroutine speichert gewöhnlich die aktuelle Position, entlastet den Druck, hebt vom Bauteil ab, parkt, entlädt, wartet auf den Benutzer, lädt und spült, kehrt dann zurück und setzt fort. Jeder Schritt hängt von Extrudergeometrie und Maschinenkonfiguration ab.

M600 ist eine verbreitete Schnittstelle, doch die realen Schritte können in Marlin-Firmware, einem Klipper-Makro, einem RepRapFirmware-Makro oder Hostsoftware liegen. Ein Filamentwechsel unterscheidet sich außerdem von einem T-Werkzeugwechsel: T wählt ein anderes konfiguriertes Werkzeug, M600 kann Material im selben Werkzeug ersetzen.

Was in der Praxis wichtig ist

Zustand muss wiederhergestellt werden

Position, Extrusionsmodus, Heizerziele und Lüfterzustand können beim Fortsetzen relevant sein.

Entladen ist keine Retraktion

Retraktion ist klein und vorübergehend; Entladen zieht Filament aus dem aktiven Pfad.

Benötigt Mensch oder Automatisierung

Der Auftrag kann unbegrenzt warten, wenn Display, Sensor oder Bedienperson fehlen.

Beispiel im G-Code

Marke am Schichtwechsel

; change color here
M600
; printing resumes after the configured routine

Der eine sichtbare Befehl kann viele verborgene maschinenspezifische Aktionen auslösen.

Was dieser Viewer anzeigen kann

In diesem Viewer

Der Viewer kann M600 im Quelltext finden, erfindet aber keine verborgene Park-, Spül- oder Fortsetzgeometrie. Nur ausdrücklich in der Datei vorhandene Bewegungen werden dargestellt.

Primärquellen

Diese Erklärung stützt sich auf Firmware-Dokumentation und direkt im G-Code sichtbare Angaben. Was die Maschine tatsächlich tut, hängt weiterhin von den Druckereinstellungen ab.