Definition

Ein Slicer kann vor und nach der Leerfahrt ausdrückliche Z-Bewegungen schreiben, oder Firmware-Retraktion kann über G10/G11 eine konfigurierte Anhebung anwenden. Die physische Richtung hängt von der Maschinenkinematik ab; der beabsichtigte Abstand zwischen Düse und Bauteil wächst während der Überquerung.

Z-Hop kann Kratzer und Kollisionen mit hochgebogenen Kanten verringern, fügt aber Bewegung und Zeit hinzu und kann durch längere Leerfahrten Fäden verstärken. Er ersetzt weder korrekte Bettnivellierung, Extrusion noch Kühlung; nahe maximaler Bauhöhe kann eine unsichere Anhebung Achsgrenzen überschreiten.

Was in der Praxis wichtig ist

Vorübergehende Höhenänderung

Eine Anhebung sollte vor dem nächsten Druckpfad durch eine Rückkehr ausgeglichen werden.

Zwei Codierungen

Sie kann als ausdrückliche Z-Bewegung mit G0/G1 oder verborgen in Firmware-Retraktionseinstellungen erscheinen.

Kompromiss, kein Allheilmittel

Mehr Abstand kann Kontakt vermeiden, kostet aber Zeit und repariert keine verzogene Geometrie.

Beispiel im G-Code

Ausdrücklicher Z-Hop um 0,4 mm

G91
G0 Z0.4 F600
G90
G0 X100 Y80 F9000
G91
G0 Z-0.4 F600
G90

Hebt Z relativ an, fährt die Leerfahrt, senkt um denselben Betrag und stellt den absoluten Modus wieder her.

Was dieser Viewer anzeigen kann

In diesem Viewer

Ausdrückliche Z-Hop-Bewegungen erscheinen im dargestellten Leerfahrtpfad und in der Höhenzeitachse. Eine in G10/G11 verborgene Anhebung ist nur messbar, wenn Datei oder Metadaten ihren Wert nennen.

Primärquellen

Diese Erklärung stützt sich auf Firmware-Dokumentation und direkt im G-Code sichtbare Angaben. Was die Maschine tatsächlich tut, hängt weiterhin von den Druckereinstellungen ab.