Definition

Eine positive Extrusionsänderung drückt Filament zur Düse. Zusammen mit einer XYZ-Bewegung soll damit eine Bahn abgelegt werden; ohne XYZ-Bewegung handelt es sich meist um Fördern oder Spülen. Eine negative Änderung zieht Filament zurück, um Druck und Nachlaufen zu verringern.

E ist eine angeforderte Antriebsstrecke und keine direkte Messung des aus der Düse austretenden Kunststoffs. Flusskalibrierung, Filamentdurchmesser, Schlupf, Druckkompensation und Verstopfungen können die physische Ausgabe verändern. Ein Viewer kann den Befehlsstrom messen, aber die reale Bahn nicht zertifizieren.

Was in der Praxis wichtig ist

Zwei Distanzmodi

M82 verwendet kumulierte E-Positionen; M83 verwendet Extrusionsmengen je Bewegung.

Volumenschätzung

Filamentlänge und -durchmesser erlauben eine Volumenschätzung; vorhandene Slicer-Metadaten können jedoch maßgeblicher sein.

Verknüpfung mit Geometrie

Eine positive E-Änderung zusammen mit räumlicher Bewegung ist das übliche Signal für eine materialablagernde Bahn.

Beispiel im G-Code

Relative Extrusion

M83
G1 X50 Y0 E2.0 F1800

Der Druckkopf bewegt sich 50 mm, während der Extruder 2 mm Eingangsfilament fördert.

Was dieser Viewer anzeigen kann

In diesem Viewer

Der Viewer verfolgt Extrusionsmodus, G92-Rücksetzungen, Retraktionen und erneutes Fördern, damit nicht jeder positive E-Wert als neues Material zählt. Das Ergebnis stammt aus den Befehlen der Datei, nicht aus einer physischen Messung.

Primärquellen

Diese Erklärung stützt sich auf Firmware-Dokumentation und direkt im G-Code sichtbare Angaben. Was die Maschine tatsächlich tut, hängt weiterhin von den Druckereinstellungen ab.