Definition
Nach dem Einschalten wissen schrittmotorbasierte Drucker meist, wie viele Schritte sie befehlen, aber nicht, wo der Schlitten physisch startete. Die Referenzfahrt bewegt zur konfigurierten Seite, erkennt Schalter oder Sensor, fährt gegebenenfalls zurück und weist eine Referenzkoordinate zu.
Hardware-Endschalter liefern ein Signal; Software-Endschalter begrenzen angeforderte Koordinaten, nachdem ein Bezug existiert. Beides beweist nicht, dass jede spätere Bewegung physisch abgeschlossen wurde. Schrittverluste, gelöste Motoren oder manuelles Bewegen können gespeicherte und reale Position bis zur nächsten Referenzfahrt auseinanderbringen.
Was in der Praxis wichtig ist
Erst referenzieren, dann vertrauen
Koordinaten sind physisch erst sinnvoll, nachdem die Maschine einen bekannten Rahmen hergestellt hat.
Sensor ist nicht immer Endschalter
Ein Z-Sensor kann Z referenzieren, ein Bettnetz messen oder je nach Konfiguration beides tun.
Grenzen benötigen Position
Software-Endschalter schützen einen Zahlenbereich, setzen aber einen korrekten Koordinatenbezug voraus.
Beispiel im G-Code
Alle Achsen referenzieren und melden
G28
M114Der erste Befehl stellt die konfigurierten Bezüge her; der zweite fordert die resultierende logische Position von der Firmware an.
Was dieser Viewer anzeigen kann
Bei druckerüblichem G28 setzt der Viewer die genannten Achsen in seinem Analyserahmen zurück, damit die Geometrie konsistent bleibt. Schalter, Sensorfreiheit, Sensorausfall und steuerungsspezifische Makros kann er nicht simulieren.
Primärquellen
Diese Erklärung stützt sich auf Firmware-Dokumentation und direkt im G-Code sichtbare Angaben. Was die Maschine tatsächlich tut, hängt weiterhin von den Druckereinstellungen ab.