Definition
Ein Slicer wählt die Z-Positionen jeder Schicht anhand des Profils und der Geometrie. Kleinere Schichten können feinere vertikale Details wiedergeben, erhöhen aber gewöhnlich die Zahl der Durchläufe und die Druckzeit. Die erste Schicht kann absichtlich dicker sein, um Toleranz und Haftung zu verbessern.
Die Schichthöhe ist nicht immer ein einzelner konstanter Wert in der Dateizusammenfassung. Variable Schichthöhen ändern den Z-Schritt im Modell, im Vasenmodus kann Z kontinuierlich steigen, und beim sequenziellen Druck kann Z für ein weiteres Objekt wieder sinken. Ein sorgfältiger Viewer trennt vom Slicer gespeicherte Werte von Höhen, die aus Bewegungsbefehlen gemessen werden.
Was in der Praxis wichtig ist
Nominell und gemessen
Ein Profilwert beschreibt die Absicht; Z-Bewegungen zeigen, was die Datei tatsächlich anfordert.
Erste Schicht
Die anfängliche Druckhöhe wird häufig getrennt von normalen Schichten konfiguriert.
Nicht der Düsendurchmesser
Schichthöhe und Düsendurchmesser sind zusammenhängende Prozessgrößen, aber nicht dieselbe Abmessung.
Beispiel im G-Code
Zwei Schichten mit 0,2 mm
G1 Z0.20 F600
G1 X40 E1.2 F1800
G1 Z0.40 F600
G1 X0 E1.2 F1800Die Extrusionspfade liegen bei Z0.20 und Z0.40; in diesem einfachen Beispiel beträgt der Schritt 0,20 mm.
Was dieser Viewer anzeigen kann
Der Viewer vergleicht vom Slicer gespeicherte Schicht- und Höhenwerte mit den Werten aus den Bewegungsbefehlen. Verschiedene Berechnungsmethoden können besonders bei komplexen Drucken zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.
Primärquellen
Diese Erklärung stützt sich auf Firmware-Dokumentation und direkt im G-Code sichtbare Angaben. Was die Maschine tatsächlich tut, hängt weiterhin von den Druckereinstellungen ab.